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Wieta - Slow Food - Black Empowerment

WIETA

Die „Wine and Agricultural Ethical Trade Association“ wurde im Jahre 2002 in Südafrika gegründet. Die gemeinnützige Organisation kümmert sich dort speziell um soziale und beschäftigungspolitische Verbesserungen in der Weinindustrie. Mitglieder sind Weinbauern, Produzenten, Gewerkschaften und Händler. Es gibt einen Verhaltenskodex, der zum Beispiel Zwangs- und Kinderarbeit verbietet. Schwerpunkte sind das Recht auf Tarifverhandlungen, geregelte Arbeitszeiten, Kündigungsschutz und Schutz vor Diskriminierung. Die Mitgliedsbetriebe werden regelmäßig kontrolliert und bei positivem Ergebnis akkreditiert. Siehe auch eine Aufstellung unter Weinbau-Institutionen.

 

Slow Food

Slow Food wurde von der gleichnamigen Organisation als Begriff geprägt für genussvolles, bewusstes und regionales Essen und bezeichnet eine Gegenbewegung zum uniformen und globalisierten Fastfood. Die ursprünglich aus Italien stammende Bewegung bemüht sich um die Erhaltung der regionale Küche mit heimischen pflanzlichen und tierischen Produkten und deren lokale Produktion. Slow Food steht in diesem Zusammenhang für Produkte mit authentischem Charakter (regional, saisonal), die auf traditionelle oder ursprüngliche Weise hergestellt und genossen werden. Lebensmittel, die nach Slow-Food-Kriterien angebaut, produziert, verkauft oder verzehrt werden, sollen regionale Wirtschaftskreisläufe stärken und Menschen wieder mit Auge, Ohr, Mund und Händen an ihre Region binden.

 

Black Empowerment

Broad-Based Black Economic Empowerment (kurz B-BBEE oder BBBEE; deutsch etwa „Breit angelegte wirtschaftliche Stärkung von Schwarzen“), ist ein Affirmative-Action-Programm zur Erreichung der wirtschaftlichen Chancengleichheit von vormals benachteiligten Bürgern in Südafrika. Es wurde 2003 begonnen und mehrmals modifiziert. Entgegen seinem Namen sieht es auch die Förderung von Coloureds und Indern vor.